Konditionen
Beim Thema Konditionen wären zum einen die Depotführungsgebühren zu beachten. Hier gibt es Anbieter, die eine Depotführungsgebühr verlangen. Natürlich gibt es auch Broker, bei denen die Depotführung kostenlos ist. Dann gibt es noch eine Zwischenvariante. Dort besteht zwar eine Depotführungsgebühr, die aber entfällt, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Dies wäre z.B. parallel neben dem Depot ein Girokonto, eine Mindestsumme auf einem Tagesgeldkonto oder eine gewisse Anzahl von Transaktionen (Käufe/Verkäufe) innerhalb eines bestimmten Zeitraums (z.B. eines Quartals).
Ein weiterer Kostenfaktor sind die Transaktionskosten, die bei jedem Kauf und Verkauf einer Aktie oder eines Fonds entstehen.
Bei Aktien teilt sich bei jedem Kauf/Verkauf die Kostenstruktur zum einen in einen Basispreis (ein fester Betrag pro Order). Hinzu kommt dann noch eine Courtage (vorgegebener Prozentsatz auf die zu handelnde Investitionssumme, meist zwischen 0,07% und 0,25%).
Bei Fonds gibt es anstelle des Basispreises und der Courtage den so genannten Ausgabeaufschlag (in % auf die Anlagesumme). Hierbei ist zu erwähnen, dass einige Onlinebroker ausgewählte Fonds mit einem geringerem Ausgabeaufschlag anbieten.
Schon diese Beispiele machen deutlich, dass die Vielzahl an unterschiedlichen Konditionen und Tarifmodellen der Banken und Broker auf den ersten Blick kaum überschaubar sind.
